Canapa: Cannabis Sativa, Indica & Co - Le differenze spiegate in modo semplice!

Hanf: Cannabis Sativa, Indica & Co - Die Unterschiede einfach erklärt!

Schon mal was von Indica und Sativa gehört? Die Welt des Cannabis ist geprägt von diesen beiden Sorten, die sich nicht nur im Namen, sondern vor allem in ihren Eigenschaften und Wirkungen auf den Menschen unterscheiden. Tauchen wir tiefer in die Welt der Indica und Sativa ein, um ihre Herkunft, optischen Merkmale, Blütephasen, Wirkungen und Aromen besser zu verstehen.


Geschichtlicher Hintergrund der Hanfpflanze

Die Hanfpflanze hat eine faszinierende Geschichte, die mehr als 12.000 Jahre zurückreicht. Ursprünglich wurde sie in verschiedenen Teilen der Welt angebaut und diente nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch zur Herstellung von Papier und Kleidung. Trotz seiner vielseitigen Verwendung geriet Hanf im Laufe der Zeit in Verruf und wurde oft fälschlicherweise mit Drogenkonsum in Verbindung gebracht. Heute erkennen immer mehr Menschen die vielfältigen Möglichkeiten dieser Pflanze.



Grundlagen zur Hanfpflanze

Die Begriffe Marihuana, Cannabis und Hanf sind allgegenwärtig und bezeichnen letztlich dasselbe: die Hanfpflanze. Als eine der ältesten Nutz- und Kulturpflanzen der Erde hat sie im Laufe der Zeit vielfältige Verwendungen gefunden, vom Baumaterial über Nahrungsmittel bis hin zu traditionellen Hausmitteln. Heute steht die Hanfpflanze vor allem wegen ihrer therapeutischen Eigenschaften im Rampenlicht, die vor allem auf die in ihr enthaltenen Cannabinoide, insbesondere Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC), zurückzuführen sind.



Die Vielfalt der Hanfsorten

Die Welt der Hanfsorten ist groß und vielfältig, mit über tausend verschiedenen Varianten, deren genaue Zahl aufgrund der zahlreichen Kreuzungen schwer zu bestimmen ist. Grundsätzlich unterscheidet man drei Hauptarten und deren Unterarten (Spezies) sowie verschiedene Kreuzungen (Varietäten). Die drei Hauptarten sind

  1. Cannabis Sativa
  2. Cannabis Indica
  3. Cannabis Ruderalis

Diese drei Hanfsorten beeindrucken durch ihre einzigartigen Eigenschaften in Bezug auf Aussehen, Wachstum und Wirkung. Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Welt dieser Hanfsorten und ihrer jeweiligen Besonderheiten.



Unterschiede auf einen Blick

Die Unterschiede zwischen Sativa und Indica zeigen sich in verschiedenen Aspekten:


Sativa

Indica

Eigenschaften 

Belebend / Anregend 

Beruhigend / Entspannend 

Herkunft

Mexiko / Jamaika / Thailand / etc.

Indien / Marokko / Pakistan / etc 

Enthaltende Cannabinoide

Volles Pflanzenspektrum

Volles Pflanzenspektrum 

Aroma

Krautig / Erdig 

Kräftig / Fruchtig 

Blütezeit

9-12 Wochen

6-9 Wochen

Höhe 

3-4 Meter 

1-2 Meter 

Wuchsform 

Lang / Dünn

Dicht verzweigt / Buschig 

Blätter 

Lang / Dünn

Breit 

Farbe 

Hellgrün 

Dunkelgrün 




Sativa - die energetische Pflanze

Cannabis Sativa, die Sorte für Kreative, gedeiht am besten in einem konstanten tropischen Klima und stammt aus Ländern wie Thailand, Jamaika, Kolumbien und Mexiko. Während der vegetativen Phase wachsen Sativa-Pflanzen zu imposanten, luftigen Exemplaren von bis zu 5 Metern Höhe heran. Diese Sorte zeichnet sich durch dünnere Blätter und größere Abstände zwischen den Blattknoten aus. Die Blütezeit beträgt durchschnittlich 16 Wochen, und Sativas werden häufig im Freien angebaut. Klassische Sativa-Pflanzen produzieren lockere, luftige Buds. Die berühmte Sorte Haze gilt als Paradebeispiel für die Sativa-Züchtung, eine harmonische Mischung äquatorialer Genotypen mit hohem THC- und niedrigem CBD-Gehalt.


Die Wirkung von Sativa ist durch ein kopflastiges High gekennzeichnet, das stimulierend, aktivierend und motivierend wirkt. Es fördert die Inspiration, erhöht die Wachsamkeit, regt den Appetit an und verbessert das Wohlbefinden und die Konzentration.

 

 

Indica - Die beruhigende Pflanze

Indica Cannabis, die Quelle purer Entspannung, wurde zuerst in Indien entdeckt, daher der Name. Aber auch in Pakistan, Afghanistan, Marokko und im Libanon gedeihen Indica-Sorten. Die populärste stammt aus dem Hindukusch und erfreut sich bei Züchtern großer Beliebtheit. Indica-Pflanzen erreichen eine maximale Höhe von etwa 2 Metern, wachsen aber schneller und konzentrieren sich auf die Knospenproduktion. Mit einer kurzen Blütezeit von 6 bis 9 Wochen und einem Ertrag von 400 bis 600 g/m2, je nachdem, ob sie drinnen oder draußen angebaut wird, unterscheidet sich Indica deutlich von ihrer Sativa-Verwandten. Ihr Erscheinungsbild ist buschiger, mit breiteren, dunkleren Blättern, die das Licht besser absorbieren. Charakteristisch sind viele dicke Knospen und kurze Zweige. Eine der bekanntesten Indica-Sorten, Northern Lights, ist bei Züchtern wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und kurzen Blütezeit beliebt. Sie wird bis zu 1,2 Meter hoch und hat einen fruchtigen Geschmack. In der Medizin wird Northern Lights wegen ihres hohen THC-Gehalts von durchschnittlich über 17 % verwendet.

Die Wirkung der Indica zeichnet sich durch ein körperliches High aus, das Angstzustände lindert, bei Verspannungen und Stress hilft, beruhigend und entspannend wirkt, den Schlaf fördert und Migräne lindern kann.

 


Sativa vs. Indica: Die Wirkung im Fokus

Konsumenten verbinden Indica mit einem starken körperlichen High und Sativa mit einem eher zerebralen High. Diese Wirkungsprofile sind für die Industrie relevant, werden aber von Experten angezweifelt. Die tatsächliche Wirkung kann stark variieren und hängt oft mehr von der individuellen chemischen Zusammensetzung der Pflanze als von ihrer genetischen Abstammung ab.


 

Ruderalis, die Neue im Bunde

Ruderalis hat ihren Namen vom lateinischen "rudus" (Schutt). Ursprünglich 1929 in Zentralrussland entdeckt, ist diese Hanfart auch in Mitteleuropa und Zentralasien verbreitet. Lange Zeit galt die Pflanze als Wildpflanze und wurde kaum beachtet. Mit einer Wuchshöhe von 50-100 cm und weniger Blättern als Indica- und Sativa-Sorten zeichnet sich die Ruderalis vor allem durch ihre Robustheit und Kälteresistenz aus. Züchter nutzen diese Eigenschaften gerne für Kreuzungen. Ein besonderes Merkmal der Ruderalis ist ihre Fähigkeit zum Autoflowering, d.h. sie kann automatisch von der vegetativen Phase in die Blütephase übergehen, im Gegensatz zu den meisten Sorten, die von der Photoperiode abhängig sind. Die Blütezeit beträgt 3-7 Wochen, wobei die Knospen selbst eher klein sind. Der Gehalt an psychoaktiven Substanzen (THC) ist im Vergleich zu anderen Hanfsorten eher gering, enthält aber eine ausreichende Menge an CBD, so dass er für medizinische Zwecke verwendet werden kann.

 

 

Hybridsorten

Es gibt zahlreiche Kreuzungen zwischen verschiedenen Hanfsorten, die es ermöglichen, die positiven Eigenschaften einer Sorte mit denen einer anderen zu kombinieren. Dies führt z.B. zu Mischungen von Indica und Sativa sowie zu verschiedenen Hybridsorten. Dadurch wird die Welt der Cannabis-Sorten wird durch Hybriden und Cannabis Ruderalis noch komplexer. Hybride kombinieren verschiedene Eigenschaften, während Ruderalis mit niedrigem THC-Gehalt vor allem für medizinische Zwecke von Bedeutung ist. 
Eine der bekanntesten Hybridsorten ist Haze Automatic. Ursprünglich in den 90er Jahren in den Niederlanden entwickelt, war die Sativa-Sorte Haze wegen ihrer langen Blütezeit von 12 Wochen und ihrer beeindruckenden Höhe von 3 bis 5 Metern für den Innenanbau eher ungeeignet. Um dieses Problem zu lösen, kreuzten die Züchter Haze geschickt mit einer Ruderalis, was zur Haze Automatic führte. Die verkürzte Blütezeit von nur 8 Wochen und die reduzierte Wuchshöhe von 80-150 cm machen sie ideal für den Innenanbau. Der Ertrag von 50-150 g ist abhängig von der Pflege. Die neuen Eigenschaften überzeugten und Haze Automatic wurde zu einer der beliebtesten Sativa-dominanten Cannabissorten für Indoor-Grower. Diese Kreuzung wird für ihre sehr energetische, fast euphorische Wirkung geschätzt. Das Zitrusaroma rundet das Erlebnis ab und verleiht eine erfrischende Note, die Lust auf mehr macht.



Die wahre Bedeutung von Indica und Sativa

Die Unterscheidung zwischen Indica und Sativa ist für Züchter wichtiger als für Konsumenten. Die heutigen Hybriden und die Vielfalt der Cannabispflanzen zeigen, dass die Wirkung nicht allein von der genetischen Abstammung abhängt. Vielmehr spielen die individuellen chemischen Profile und das Endocannabinoid-System jedes Konsumenten eine entscheidende Rolle. Indica und Sativa sind daher eher Kategorien des Anbaus und des Aussehens als eindeutige Indikatoren für die Wirkung.

 

Ist CBD in Sativa und Indica?

CBD kommt sowohl in Sativa- als auch in Indica-Hanfsorten vor, die meisten CBD-Öle werden jedoch aus CBD-reichen Nutzhanfsorten gewonnen. Nutzhanf umfasst alle Hanfsorten, die für industrielle Zwecke angebaut werden und gesetzlichen Regelungen unterliegen. Diese Hanfsorten sind in der Regel THC-arm, wobei häufig Cannabis Sativa für den Anbau verwendet wird.


Wenn Du mehr über CBD erfahren möchtest, lies gerne hier unseren Artikel “Was ist CBD?

 

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MEIST GESTELLTE FRAGEN: 



Was ist der Unterschied zwischen Indica und Sativa?


Indica ist eine Cannabissorte, die typischerweise kleinere und kompaktere Pflanzen hervorbringt, die eine beruhigende und entspannende Wirkung haben. Im Gegensatz dazu ist Sativa eine andere Cannabissorte, die längere und lockerere Pflanzen hervorbringt, die eine stärkere und energetischere Wirkung haben.



Wie wirken Indica und Sativa auf den Körper?


Indica hat eine entspannende und beruhigende Wirkung, die zu Schläfrigkeit und Müdigkeit führen kann. Sativa dagegen hat normalerweise eine energetische und psychoaktive Wirkung, die zu erhöhter Konzentration und Energie führen kann.



Woher kommen Indica und Sativa?


Indica und Sativa stammen ursprünglich aus den Anbaugebieten des Himalaya-Gebirges in Süd- und Zentralasien.



Worin unterscheiden sich die Blütenstände von Indica und Sativa?


Indica-Blütenstände sind in der Regel dicht, kompakt und dunkelgrün, während Sativa-Blütenstände in der Regel lockerer und heller sind.



Welche Inhaltsstoffe sind in Indica und Sativa enthalten?


Indica ist hauptsächlich reich an Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), während Sativa einen höheren Gehalt an Cannabinoiden und Terpenen aufweist.



Was für Pflanzen produzieren Indica und Sativa?


Indica-Pflanzen sind eher klein, dicht und buschig, während Sativa-Pflanzen eher groß, locker und hoch sind.



Wie unterscheidet sich der Geschmack von Indica und Sativa?


Der Geschmack von Indica und Sativa ist subjektiv und daher sehr unterschiedlich.



Welche Unterschiede gibt es in der Wirkung von Indica und Sativa?


Indica wirkt in der Regel beruhigend und entspannend, während Sativa eine stärkere psychoaktive Wirkung hat.



Wie kann man Indica und Sativa unterscheiden?


Indica und Sativa lassen sich anhand ihrer unterschiedlichen Erscheinungsformen, Größen, Farben, Geschmacksrichtungen und Wirkstoffzusammensetzungen unterscheiden.

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Prof. Dr. Niemeyer 

CALMA CBD Expertin

Dr. Niemeyer ist eine renommierte Expertin auf dem Gebiet der Cannabidiol (CBD) Forschung. Mit einem Doktortitel in Pharmakologie hat sie sich auf die Erforschung der therapeutischen Anwendungen von CBD spezialisiert. Durch jahrelange Arbeit hat sie bedeutende Beiträge zur wissenschaftlichen Gemeinschaft geleistet und ist international anerkannt für ihre Forschung zur Wirksamkeit von CBD bei verschiedenen medizinischen Zuständen, darunter Schmerzlinderung, Angstzustände und neurologische Störungen. Ihre Arbeit hat nicht nur das Verständnis für die Wirkungsweise von CBD vertieft, sondern auch dazu beigetragen, neue Wege für die Entwicklung von CBD-basierten Therapien zu öffnen. Dr. Niemeyer setzt sich leidenschaftlich für die Aufklärung über die potenziellen Vorteile von CBD ein.